Exzenterschleifer Test 2026: 6 starke Geräte für saubere Flächen

Wir vergleichen 6 Exzenterschleifer für Holzprojekte: Abtrag, Handling, Absaugung und Preis-Leistung. Inklusive Praxistipps und klaren Empfehlungen.

Was dir diese Seite bringt: In diesem Exzenterschleifer Test bekommst du eine klare Entscheidungshilfe mit Bewertungsmethodik, konkreten Einsatzempfehlungen und typischen Fehlern aus der Werkstattpraxis. So findest du schneller das Modell, das wirklich zu deinen Projekten passt.

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Autor & Praxisbezug: Redaktion HolzTools (Werkstatt-Fokus auf Holzbearbeitung, Maschinenvergleich und anwendungsnahe Kaufberatung).

In der Werkstatt zählen saubere Ergebnisse, sichere Führung und reproduzierbare Einstellungen.

Alle Modelle im Vergleich

ModellLeistungSchleiftellerDrehzahlGewichtPreis-SegmentAmazon
Bosch GEX 125-150 AVE400 W125/150 mm7.500–12.0002,4 kgMittel-OberAnsehen →
Festool ETS 150/3 EQ-Plus310 W150 mm6.000–12.0002,2 kgPremiumAnsehen →
Makita BO5041J300 W125 mm4.000–12.0001,4 kgMittelAnsehen →
DeWalt DWE6423280 W125 mm8.000–12.0001,3 kgMittelAnsehen →
Metabo SXE 450 TurboTec350 W150 mm2.800–10.4002,1 kgMittelAnsehen →
Einhell TE-RS 40 E400 W125 mmvariabel~1,6 kgBudgetAnsehen →
🏆Unsere Top-Empfehlung

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💡Praxis-Tipp

Für saubere Schnitte erst einen Probeschnitt im Reststück machen und den Anschlag fein nachjustieren. Das spart Material und Nerven.

⚠️Sicherheitshinweis

Schutzbrille und Gehörschutz tragen, Werkstück sicher führen und vor Blattwechsel immer Netzstecker ziehen bzw. Akku entfernen.

Bosch Professional GEX 125-150 AVE

Für wen geeignet: Vielseitige Holzwerker, die einen Exzenterschleifer für wechselnde Aufgaben brauchen — von groben Lackentfernungen bis zu feinen Oberflächenfinishs. Besonders praktisch für alle, die zwischen 125-mm- und 150-mm-Schleiftellern wechseln möchten.

👍 Das gefällt uns

Das Alleinstellungsmerkmal: Der GEX 125-150 AVE akzeptiert sowohl 125-mm- als auch 150-mm-Schleifscheiben — ein Wechsel des Schleiftellers genügt. Die Vibrationsdämpfung ist hervorragend, auch bei langen Schleifsessions bleibt die Hand ruhig. Die Microfilter-Box fängt Feinstaub zuverlässig ein. Mit 400 W Leistung und regelbarer Drehzahl (7.500–12.000 U/min) meistert er alles von P40 bis P400.

👎 Könnte besser sein

Mit rund 2,4 kg ist er etwas schwerer als reine 125-mm-Modelle — bei Überkopf-Arbeiten merkt man das. Der Schleiftellerwechsel zwischen 125 und 150 mm erfordert Werkzeug und dauert einige Minuten. Für reine 125-mm-Anwendung ist der kleinere GEX 125-1 AE günstiger und leichter.

Fazit: Der ideale Exzenterschleifer für Holzwerker, die Flexibilität bei der Schleiftellergröße schätzen und nicht zwei separate Maschinen kaufen wollen. Starke Vibrationsdämpfung, solide Absaugung und bewährte Bosch-Professional-Qualität.

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Festool ETS 150/3 EQ-Plus

Für wen geeignet: Anspruchsvolle Holzwerker und Schreiner, die täglich schleifen und kompromisslose Oberflächenqualität erwarten. Wer bereit ist, für Festool-Systemvorteile wie perfekte Absaugung und langlebige Schleifteller mehr zu investieren, wird hier belohnt.

👍 Das gefällt uns

Das patentierte MULTI-JETSTREAM-Absaugsystem ist in einer eigenen Liga — der Staub wird aktiv zu den Absaugkanälen transportiert, die Schleifscheiben halten dadurch spürbar länger. Mit nur 2,2 kg und dem ergonomischen Softgrip-Gehäuse liegt er perfekt in der Hand, auch bei stundenlangem Einsatz. Die Tellerbremse verhindert Schleifriefen beim Aufsetzen. 310 W Leistung mit elektronischer Drehzahlregelung (6.000–12.000 U/min) reichen für alle Hölzer von Fichte bis Eiche.

👎 Könnte besser sein

Der Preis ist Festool-typisch hoch — rund das Dreifache eines soliden Mittelklasse-Schleifers. Schleifmittel und Zubehör kosten im Festool-System ebenfalls mehr als bei Drittanbietern (auch wenn Kletthaftung universell passt). Für gelegentliche Heimwerker ist die Investition schwer zu rechtfertigen. Der 150-mm-Teller passt nicht in jede Ecke — bei kleinen Werkstücken wäre der ETS 125 wendiger.

Fazit: Der Festool ETS 150/3 EQ-Plus ist die Referenz für professionelles Schleifen. Wer Wert auf erstklassige Absaugung, minimale Vibration und langlebige Komponenten legt, bekommt hier das Beste — zum entsprechenden Preis. Für Vielschleifer amortisiert sich die Investition durch geringeren Schleifmittelverbrauch und höhere Produktivität.

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Makita BO5041J

Für wen geeignet: Ambitionierte Heimwerker und Handwerker, die einen zuverlässigen 125-mm-Schleifer für regelmäßigen Einsatz suchen — ohne Profi-Preise zahlen zu wollen. Ideal für Möbelrestaurierung, Türen und Fensterrahmen.

👍 Das gefällt uns

Mit nur 1,4 kg ist der BO5041 einer der leichtesten Exzenterschleifer am Markt — Überkopfarbeit und lange Schleifsessions sind damit deutlich angenehmer. Der 360° verstellbare Zusatzgriff lässt sich individuell positionieren. Die variable Drehzahl (4.000–12.000 Oszillationen/min) deckt feines Finish ebenso ab wie zügigen Abtrag. 300 W Leistung reichen für alle typischen Holzarbeiten. Der gummierte Hauptgriff absorbiert Vibrationen spürbar.

👎 Könnte besser sein

Die mitgelieferte Staubbeutel-Lösung ist funktional, aber nicht so effizient wie ein externer Saugeranschluss — wer viel schleift, sollte direkt einen Werkstattsauger anschließen. Der Schwingkreis von 2,8 mm ist relativ klein, was bei grobem Abtrag (P40/P60) etwas mehr Geduld erfordert. Kein Koffer im Lieferumfang der Standardversion — die MAKPAC-Version (BO5041J) kostet etwas mehr.

Fazit: Der Makita BO5041 überzeugt als leichter, handlicher Allrounder mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders für Anwender, die Wert auf geringes Gewicht und ermüdungsarmes Arbeiten legen, ist er eine ausgezeichnete Wahl in der Mittelklasse.

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DeWalt DWE6423

Für wen geeignet: Handwerker und engagierte Heimwerker, die einen robusten, kompakten 125-mm-Exzenterschleifer mit durchdachter Vibrationsdämpfung für den täglichen Einsatz auf Baustelle und in der Werkstatt suchen.

👍 Das gefällt uns

DeWalt setzt beim DWE6423 auf ein separates Gegengewicht zur Vibrationsdämpfung — das spürt man sofort, der Schleifer läuft bemerkenswert ruhig. Der Sanftanlauf schont Material und Schleifscheibe beim Aufsetzen. Mit 280 W ist er sparsam, liefert aber dank des effizienten Motors genug Abtragsleistung. Die Drehzahl-Konstantelektronik hält die eingestellte Geschwindigkeit auch unter Last stabil. Kompaktes Gehäuse mit niedrigem Schwerpunkt für gute Kontrolle.

👎 Könnte besser sein

280 W sind die niedrigste Leistung in unserem Vergleich — bei sehr hartem Holz oder aggressivem Abtrag mit grober Körnung stößt er eher an Grenzen als stärkere Modelle. Der Staubfangbehälter ist klein und muss häufig geleert werden. Das Kabel ist mit 2,5 m recht kurz — eine Verlängerung ist in den meisten Werkstätten Pflicht. DeWalt-Schleifteller sind teurer als No-Name-Alternativen.

Fazit: Der DeWalt DWE6423 punktet mit hervorragender Vibrationsdämpfung und solider Verarbeitung. Wer einen kompakten, vibrationsarmen 125-mm-Schleifer sucht und keine extreme Abtragsleistung braucht, macht hier einen guten Kauf — besonders im DeWalt-Ökosystem.

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Metabo SXE 450 TurboTec

Für wen geeignet: Holzwerker, die einen leistungsstarken 150-mm-Exzenterschleifer mit hohem Abtrag brauchen — etwa für große Tischplatten, Dielen oder das Entlacken von Möbelstücken. Wer Fläche machen will, ist hier richtig.

👍 Das gefällt uns

350 W Leistung und der TurboTec-Turbobläser sorgen für überdurchschnittlichen Abtrag — bei großen Flächen spart das echte Arbeitszeit. Der 150-mm-Schleifteller deckt mehr Fläche pro Durchgang ab. Die Drehzahlregelung (2.800–10.400 U/min) reicht bis in niedrige Bereiche, ideal für lackierte Oberflächen. Der Schleifteller ist über ein Klettsystem werkzeuglos wechselbar. Metabo-typisch robuste Bauweise mit Vollwellenelektronik für gleichmäßigen Lauf.

👎 Könnte besser sein

Mit ca. 2,1 kg und dem größeren 150-mm-Teller ist er weniger wendig als 125-mm-Modelle — an Kanten und schmalen Leisten wird es eng. Die Vibrationsdämpfung ist ordentlich, aber nicht auf Bosch-AVE- oder Festool-Niveau. Der Staubbeutel sitzt etwas ungünstig und kann bei bestimmten Griffpositionen stören. Geräuschpegel ist im oberen Bereich unseres Testfelds.

Fazit: Der Metabo SXE 450 TurboTec ist der Flächenspezialist im Vergleich. Wer regelmäßig große Holzflächen bearbeitet und einen kräftigen 150-mm-Schleifer zum fairen Preis sucht, bekommt hier solide Metabo-Qualität mit spürbarem Leistungsplus gegenüber der 125-mm-Klasse.

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Einhell TE-RS 40 E

Für wen geeignet: Einsteiger und Gelegenheits-Heimwerker, die einen günstigen Exzenterschleifer für gelegentliche Projekte wie das Aufarbeiten eines Regals, Abschleifen eines Gartentischs oder leichte Lackentfernung brauchen — ohne das Budget zu sprengen.

👍 Das gefällt uns

Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis — für deutlich unter 50 € bekommt man einen funktionalen Exzenterschleifer mit elektronischer Drehzahlregelung. 400 W Nennleistung klingt stark, auch wenn die tatsächliche Abtragsleistung hinter Profi-Geräten zurückbleibt. Klettverschluss-Schleifteller (125 mm) akzeptiert handelsübliche Schleifscheiben. Staubabsaugadapter für Werkstattsauger ist dabei. Für den Preis erstaunlich ordentliche Verarbeitung.

👎 Könnte besser sein

Die Vibrationen sind spürbar stärker als bei Markengeräten — nach einer Stunde Dauerschleifen ermüden Hände und Handgelenke deutlich. Kein Sanftanlauf: Die Scheibe dreht beim Einschalten sofort hoch, was auf empfindlichen Oberflächen Riefen verursachen kann. Der Schleifteller hält bei intensivem Einsatz nicht so lange wie bei Bosch oder Festool. Lautstärke überdurchschnittlich. Für den Profi-Dauereinsatz nicht konzipiert.

Fazit: Der Einhell TE-RS 40 E ist die richtige Wahl für preisbewusste Einsteiger, die gelegentlich schleifen. Wer nur ein paar Mal im Jahr ein Möbelstück aufarbeitet oder Holz für den Garten vorbereitet, bekommt hier ein brauchbares Gerät zum Taschengeld-Preis. Für regelmäßigen Einsatz lohnt sich aber der Griff zur Mittelklasse.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Leistung ist sinnvoll?
Für typische Holzprojekte reicht meist die Mittelklasse (280–350 W). Entscheidend ist die saubere Führung und das Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Schleifteller — nicht nur die Wattzahl.
Lohnt sich die teurere Variante?
Wenn du häufig arbeitest, lohnen Präzision, Wiederholgenauigkeit und bessere Absaugung schnell. Bei gelegentlichen Einsätzen reicht oft ein solides Einsteigermodell.
125 mm oder 150 mm Schleifteller — was ist besser?
125 mm ist wendiger und leichter — ideal für Kanten, Leisten und kleinere Werkstücke. 150 mm deckt mehr Fläche pro Durchgang ab und eignet sich besser für Tischplatten, Dielen und große Flächen. Wer beides braucht, greift zum Bosch GEX 125-150 AVE mit Wechselteller.
Brauche ich einen Exzenterschleifer mit Drehzahlregelung?
Ja, eine variable Drehzahl ist bei Holzarbeiten fast Pflicht. Niedrige Drehzahlen schonen empfindliche Oberflächen und Lacke, hohe Drehzahlen beschleunigen den Abtrag bei rohem Holz. Alle Modelle in unserem Test bieten diese Funktion.
Netz oder Akku — was lohnt sich für die Werkstatt?
Für die stationäre Werkstatt ist ein Netz-Exzenterschleifer meist die bessere Wahl: konstante Leistung, kein Akku-Management, geringeres Gewicht. Akku-Modelle lohnen sich primär auf Baustellen oder bei Arbeiten ohne Stromanschluss. Preislich sind Netzgeräte deutlich günstiger.

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So haben wir bewertet

Unsere Bewertung kombiniert technische Daten mit praxisnahen Kriterien: Ergonomie im Dauereinsatz, Präzision bei typischen Holzarbeiten, Haltbarkeit relevanter Bauteile, Zubehör- und Folgekosten sowie Preis-Leistung im deutschen Markt. Wo Herstellerangaben unklar sind, kennzeichnen wir das transparent.

Bewertungskriterien im Überblick

  • Leistung und Kontrolle im realen Einsatz
  • Bedienbarkeit, Gewicht und Arbeitskomfort
  • Qualität, Service und Ersatzteil-/Akkusystem
  • Preis-Leistung nach Nutzerprofil (Einsteiger, ambitioniert, Profi)

Praxistipps aus der Holzwerkstatt

  • Vor dem Kauf immer Einsatzprofil definieren: Material, Häufigkeit, Mobilität.
  • Nicht nur auf Spitzenwerte achten: Handling und Folgekosten entscheiden im Alltag.
  • Sicherheits- und Wartungsaspekte von Anfang an einplanen (Absaugung, PSA, Verschleißteile).

Weiterführende HolzTools-Artikel

Fazit: Nächster sinnvoller Schritt

Wähle jetzt die passende Tellergröße für dein Hauptprojekt und prüfe danach die Staubabsaugung des Favoriten im Praxisbetrieb.

robert
robert