Oberfräse Test 2026: 7 präzise Fräsen im Vergleich
Welche Oberfräse passt zu deinen Projekten? Wir vergleichen 7 Modelle nach Leistung, Führung, Zubehör und Preis-Leistung inklusive Werkstatt-Empfehlungen.
Was dir diese Seite bringt: In diesem Oberfräse Test bekommst du eine klare Entscheidungshilfe mit Bewertungsmethodik, konkreten Einsatzempfehlungen und typischen Fehlern aus der Werkstattpraxis. So findest du schneller das Modell, das wirklich zu deinen Projekten passt.
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Autor & Praxisbezug: Redaktion HolzTools (Werkstatt-Fokus auf Holzbearbeitung, Maschinenvergleich und anwendungsnahe Kaufberatung).
In der Werkstatt zählen saubere Ergebnisse, sichere Führung und reproduzierbare Einstellungen.
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💡Praxis-Tipp
Für saubere Schnitte erst einen Probeschnitt im Reststück machen und den Anschlag fein nachjustieren. Das spart Material und Nerven.
⚠️Sicherheitshinweis
Schutzbrille und Gehörschutz tragen, Werkstück sicher führen und vor Blattwechsel immer Netzstecker ziehen bzw. Akku entfernen.
Makita RP0900J
Für wen geeignet: Die Makita RP0900J ist eine kompakte Einhandfräse mit 900 Watt, die sich besonders für Kantenbearbeitung und leichte Fräsarbeiten eignet. Perfekt als Zweitfräse oder für Einsteiger.
👍 Das gefällt uns
Sehr kompakt und handlich (nur 2,7 kg), 900 Watt reichen für die meisten Fräsarbeiten an Kanten und Nuten, präzise Tiefeneinstellung mit Feineinstellrad, im robusten Makpac-Koffer geliefert, leiser Betrieb im Vergleich zu größeren Fräsen.
👎 Könnte besser sein
8 mm Spannzange — keine 12 mm Fräser verwendbar, für tiefe Nuten in Hartholz an der Leistungsgrenze, keine Drehzahlregelung, Absaugadapter muss separat bestellt werden.
Fazit: Die Makita RP0900J ist die perfekte Einstiegsfräse und eine hervorragende Ergänzung zu einer größeren Oberfräse. Für Kantenarbeiten und leichte Fräsungen unschlagbar handlich.
Für wen geeignet: Die Bosch POF 1400 ACE ist Bosch’ meistverkaufte Oberfräse für den Heimwerker-Bereich. Mit 1.400 Watt und konstantem Drehzahlsystem meistert sie auch anspruchsvollere Fräsprojekte souverän.
👍 Das gefällt uns
1.400 Watt mit Constant-Electronic für gleichbleibende Drehzahl unter Last, stufenlose Drehzahlvorwahl (11.000–28.000 U/min), integrierte LED-Beleuchtung des Arbeitsbereichs, Bosch-SDS-System für werkzeuglosen Kopierring-Wechsel, umfangreiches Zubehör im Lieferumfang.
👎 Könnte besser sein
Mit 3,5 kg nicht die leichteste Fräse, Spannzange nur 6 mm und 8 mm — keine 12 mm Option, Parallelanschlag könnte stabiler sein, Absaugung nur mäßig effektiv.
Fazit: Die Bosch POF 1400 ACE ist der Allrounder unter den Heimwerker-Oberfräsen. Mit ihrer Ausstattung und dem fairen Preis ist sie die erste Wahl für Holzwerker, die eine vielseitige Fräse suchen.
Für wen geeignet: Ambitionierte Heimwerker und Hobbytischler, die eine leistungsstarke Oberfräse für vielfältige Fräsarbeiten suchen — von Profilfräsen über Nuten bis zu Kantenfräsungen in verschiedenen Holzarten.
Leistung
1.250 W
Drehzahlregelung
Ja, 11.000–24.000 U/min
Besonderheit
Constant-Electronic, Feineinstellung 0,1 mm
👍 Das gefällt uns
Die Kombination aus 1.250 W Leistung und Constant-Electronic für gleichbleibende Drehzahl unter Last macht die GOF 1250 CE zum zuverlässigen Arbeitstier. Die Feineinstellung per Drehrad erlaubt exakte Frästiefeneinstellung auf 0,1 mm genau. Der Sanftanlauf schont Fräser und Werkstück. Mit der mitgelieferten Kopierhülsen-Schnellbefestigung sind Schablonenfräsungen schnell eingerichtet.
👎 Könnte besser sein
Mit ca. 3,5 kg ist die GOF 1250 CE keine leichte Maschine — bei langen Kantenbearbeitungen ermüden die Arme. Die Absaugung am Fräskorb ist nur mäßig effektiv, ein externer Sauger hilft. Die Spannzange fasst nur 6-mm- und 8-mm-Schäfte, keine 12-mm-Fräser.
Fazit: Ein bewährter Allrounder für die Werkstatt, der Leistung und Präzision gut kombiniert. Die Bosch GOF 1250 CE empfiehlt sich für Holzwerker, die eine Oberfräse für verschiedene Projekte suchen, ohne den Festool-Preis zu zahlen.
Für wen geeignet: Modellbauer, Möbelschreiner und Feinarbeiter, die eine kompakte, leichte Kantenfräse mit Multifunktions-Basen suchen. Perfekt für Kantenabrundungen, Bündigfräsen und leichte Nutarbeiten.
Leistung
710 W
System
Grundkörper + 3 Basen (Tauch/Kanten/Schräg)
Besonderheit
Multifunktions-System, nur 1,8 kg Grundkörper
👍 Das gefällt uns
Die RT0700CX2J ist ein kompaktes Multitalent: Im Lieferumfang stecken Tauchbasis, Kantenbasis und Schrägbasis — damit deckt sie ein breites Einsatzspektrum ab. Mit nur 1,8 kg (Grundkörper) liegt sie hervorragend in der Hand, auch über Kopf. Die 710 W reichen für Kantenfräser und kleine Nutfräser problemlos. Der werkzeuglose Basiswechsel geht in Sekunden.
👎 Könnte besser sein
Für tiefe Nuten und große Profilfräser fehlt schlicht die Leistung — die RT0700CX2J ist keine Ersatz-Oberfräse für schwere Arbeiten. Nur 6-mm- und 8-mm-Spannzangen, keine 12 mm. Die Feineinstellung der Frästiefe ist etwas fummeliger als bei größeren Maschinen.
Fazit: Wer einen kompakten, vielseitigen Kantenfräser sucht, bekommt mit der Makita RT0700CX2J das beste Gesamtpaket am Markt. Drei Basen, geringe Größe, exzellente Handlichkeit — für leichte bis mittlere Fräsarbeiten die erste Wahl.
Für wen geeignet: Schreiner und Monteure, die eine kompakte, aber kräftige Oberfräse mit hervorragender Bauqualität für anspruchsvolle Fräsarbeiten brauchen. Geeignet für Türschloss-Einlassungen, Kantenfräsungen und Schablonenfräsen.
Die D26204K überzeugt mit erstklassiger Verarbeitungsqualität — die Führungssäulen laufen seidenweich und spielfrei. Mit 900 W liegt sie leistungsmäßig über reinen Kantenfräsen und schafft auch mittlere Nutfräsungen souverän. Die Frästiefe lässt sich am Revolvertiefenanschlag dreistufig voreinstellen. Der Koffer und das mitgelieferte Zubehör (Parallelanschlag, Kopierhülse) sind praxisnah.
👎 Könnte besser sein
Nur eine Basis im Lieferumfang — die Tauchbasis fehlt und kostet als Zubehör extra. Für 900 W ist der Preis ambitioniert, man zahlt für die DeWalt-Bauqualität einen Aufpreis. Die Drehzahleinstellung sitzt ungünstig und lässt sich im Betrieb schwer erreichen.
Fazit: Die DeWalt D26204K ist die Wahl für Handwerker, die Verarbeitungsqualität und Präzision über den Preis stellen. Spielfreie Führung, kräftiger Motor und typische DeWalt-Robustheit — eine Investition, die sich langfristig auszahlt.
Für wen geeignet: Professionelle Tischler und Küchenmonteure, die eine präzise, systemintegrierte Oberfräse mit schnellem Fräserwechsel und perfekter Absaugung brauchen. Premium-Werkzeug für täglichen Profi-Einsatz.
Leistung
1.010 W
Besonderheit
FastFix-Schnellwechsel, Festool-Systemintegration
Präzision
Feineinstellung 0,1 mm
👍 Das gefällt uns
Der FastFix-Schnellwechsel erlaubt Fräserwechsel ohne Werkzeug in Sekunden — im Profi-Alltag ein enormer Zeitgewinn. Die Feineinstellung arbeitet auf 0,1 mm genau, und der Revolvertiefenanschlag ist dreistufig voreinstellbar. Die integrierte Absaugung über den Fräskorb arbeitet mit Festool-Saugern nahezu staubfrei. Mit 1.010 W ist sie für eine Leichtoberfräse überraschend kräftig.
👎 Könnte besser sein
Der Preis von 600–700 € ist der höchste in diesem Vergleich — dafür bekommt man bei anderen Herstellern deutlich mehr Wattleistung. Für schwere Fräsarbeiten in Hartholz reichen 1.010 W nicht immer aus. Festool-Zubehör (Fräser, Kopierhülsen) ist deutlich teurer als Dritthersteller-Zubehör.
Fazit: Die Festool OF 1010 REBQ ist die Referenz für Präzision und Systemintegration. Wer täglich fräst und im Festool-System arbeitet, bekommt ein unübertroffenes Arbeitserlebnis — aber zum Premium-Preis. Für Gelegenheitsnutzer ist sie überdimensioniert.
Für wen geeignet: Einsteiger und Gelegenheitsnutzer, die eine günstige Oberfräse für erste Fräsprojekte suchen — Kantenprofile, einfache Nuten und dekorative Fräsungen in Weichholz.
Leistung
1.100 W
Zielgruppe
Einsteiger
Besonderheit
Unter 80 €, regelbare Drehzahl
👍 Das gefällt uns
Für unter 80 € bietet die TC-RO 1155 E einen erstaunlich brauchbaren Einstieg ins Fräsen: 1.100 W Leistung, regelbare Drehzahl und eine Parallelanschlag-Führung sind an Bord. Das Gewicht von ca. 3 kg ist angenehm, die Bedienung intuitiv. Für Weichholz und MDF arbeitet sie sauber und zuverlässig.
👎 Könnte besser sein
Die Führungssäulen haben merkliches Spiel — bei präzisen Arbeiten muss man nacharbeiten. Die Spannzange packt nur 6-mm- und 8-mm-Schäfte, keine 12 mm. Die Absaugung fehlt praktisch komplett, und die Grundplatte ist aus einfachem Kunststoff. Bei Hartholz kommt der Motor schnell an seine Grenzen.
Fazit: Die Einhell TC-RO 1155 E ist ein ehrliches Einsteigergerät — wer erste Fräserfahrungen sammeln will, ohne viel zu investieren, ist hier richtig. Für anspruchsvolle Arbeiten oder regelmäßigen Einsatz sollte man in Bosch, Makita oder DeWalt investieren.
Für typische Holzprojekte reicht meist die Mittelklasse. Entscheidend ist die saubere Führung, nicht nur die Wattzahl.
Lohnt sich die teurere Variante?
Wenn du häufig arbeitest, lohnen Präzision, Wiederholgenauigkeit und bessere Absaugung schnell. Bei gelegentlichen Einsätzen reicht oft ein solides Einsteigermodell.
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So haben wir bewertet
Unsere Bewertung kombiniert technische Daten mit praxisnahen Kriterien: Ergonomie im Dauereinsatz, Präzision bei typischen Holzarbeiten, Haltbarkeit relevanter Bauteile, Zubehör- und Folgekosten sowie Preis-Leistung im deutschen Markt. Wo Herstellerangaben unklar sind, kennzeichnen wir das transparent.
Bewertungskriterien im Überblick
Leistung und Kontrolle im realen Einsatz
Bedienbarkeit, Gewicht und Arbeitskomfort
Qualität, Service und Ersatzteil-/Akkusystem
Preis-Leistung nach Nutzerprofil (Einsteiger, ambitioniert, Profi)
Praxistipps aus der Holzwerkstatt
Vor dem Kauf immer Einsatzprofil definieren: Material, Häufigkeit, Mobilität.
Nicht nur auf Spitzenwerte achten: Handling und Folgekosten entscheiden im Alltag.
Sicherheits- und Wartungsaspekte von Anfang an einplanen (Absaugung, PSA, Verschleißteile).